Verlängerung des Sondervermögens schafft verlässliche Finanzierungsgrundlage für Hochschulen in Rheinland-Pfalz

Präsident der JGU dankt den Fraktionen von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen für klares Bekenntnis zur Bedeutung von Bildung und Wissenschaft in Rheinland-Pfalz

29.09.2011

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) begrüßt nachdrücklich die Pläne der Fraktionen von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen und der Landesregierung zur Verlängerung des Sondervermögens "Wissen schafft Zukunft" bis zum Jahr 2016. Damit sollen der Ausbau des Studienplatzangebots und die Verbesserung der Rahmenbedingungen in den Hochschulen auch weiterhin finanziell abgesichert werden. "Mit dem Sondervermögen für die Jahre 2009-2013 hat die Landesregierung zur nachhaltigen Verbesserung der Studienbedingungen an den Hochschulen des Landes und zur Stärkung und zum Ausbau der Forschung beigetragen", erklärt der Vorsitzende der Landeshochschulpräsidentenkonferenz (LHPK) und Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Georg Krausch. "Die Verlängerung dieser Sonderfinanzierung stärkt gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Planungssicherheit der Hochschulen, die angesichts der doppelten Abiturjahrgänge und der damit verbundenen deutlich höheren Zahl von Studienanfängern in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen stehen."

Die JGU, die sich zurzeit in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder dem bundesweiten Wettbewerb der Universitäten in allen 3 Förderlinien stellt, sieht in der Initiative der Landesregierung ein wichtiges Signal: "Die JGU will sich national und international unter den führenden Universitäten positionieren", erklärt der Präsident, "die Verlängerung des Sondervermögens verstehen wir daher auch als klares Bekenntnis der Landesregierung zum Wissenschaftsstandort Rheinland-Pfalz. Denn in Zeiten, in denen Kürzungen im Bildungsbereich bundesweit Thema sind, setzt die Regierungskoalition mit dieser Finanzierungsgrundlage ein deutliches Zeichen, dass Bildung und Wissenschaft auf der politischen Agenda in Rheinland-Pfalz ganz oben stehen."

Die JGU erwartet zum Wintersemester 2011/12 einen weiteren Anstieg ihrer Studierendenzahlen. Erstmals wird voraussichtlich die Marke von 36.000 Studierenden überschritten. Dies bedeutet einen Zuwachs von rund 1.000 Studentinnen und Studenten im Vergleich zum Vorjahr. "Diese Entwicklung haben wir erwartet", so Krausch, "und daher frühzeitig entsprechende Maßnahmen in die Wege geleitet, um auch bei höheren Studierendenzahlen qualitativ gute Rahmenbedingungen für Studium und Lehre gewährleisten zu können. So haben wir beispielsweise insbesondere in nachfrageintensiven Fächern aus Mitteln des Hochschulpakts in Personalressourcen investiert."