Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule für Mainzer Student der Rechtswissenschaft

Florian Schulz in Straßburg als einer von neun Preisträgern ausgezeichnet

29.11.2011

Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) hat anlässlich des 13. Deutsch-Französischen Forums, der deutsch-französischen Hochschul-Studienmesse, in Straßburg ihre Exzellenzpreise 2011 verliehen. Einer der 9 Preisträger ist der Mainzer Student Florian Schulz, der als einziger im Bereich Rechtswissenschaften ausgezeichnet wurde. Die Exzellenzpreise der Deutsch-Französischen Hochschule wurden im Jahr 2002 ins Leben gerufen. Sie belohnen die besten Absolventen der DFH für ihre herausragenden fachlichen und interkulturellen Kompetenzen. Jeder Preis wird durch ein Unternehmen in Höhe von €1.500 gesponsert.

Florian Schulz, dessen Preis von Molitor gestiftet wurde, studiert Rechtswissenschaft im integrierten deutsch-französischen Studiengang an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Sein Auslandsjahr absolvierte er an der Université de Nantes, überzeugt, dass er für seinen weiteren beruflichen Werdegang von diesem binationalen Studiengang profitiere. Seine Erfahrungen in Nantes haben seinen juristischen wie persönlichen Horizont erweitert. "Die in Nantes gewonnenen Erkenntnisse helfen mir heute beim Studium des deutschen und insbesondere europäischen Rechts", so Schulz, der 2012 sein erstes Examen ablegen wird. "Vor dem Hintergrund verschiedener Länderinteressen gelingt es mir nun, die europäische Gesetzesfindung, Gesetzgebung und Gesetzauslegung besser zu verstehen."

Der integrierte deutsch-französische Studiengang wurde von der Abteilung Rechtswissenschaft der JGU und seinen französischen Partneruniversitäten Dijon, Nantes und Paris XII (Val de Marne) gemeinsam entwickelt und ist gleichzeitig Teil der DFH. Deutsche und französische Jurastudierende können innerhalb von 4 Jahren einen deutsch-französischen Doppelabschluss erwerben, einen akademischen Abschluss, der in beiden Ländern anerkannt wird.

Florian Schulz hat außerdem bereits den Linklaters-Preis gewonnen. Dieser wird semesterweise durch die internationale Kanzlei Linklaters für die beiden besten Absolventen der Auslandsprogramme (Magister iuris) der Abteilung Rechtswissenschaft an der JGU vergeben.

Die Deutsch-Französische Hochschule ist eine internationale Einrichtung und wurde 1997 anlässlich des deutsch-französischen Gipfels von Weimar gegründet. Sie ist ein Netzwerk von über 180 Hochschuleinrichtungen aus Deutschland und Frankreich, die insg. rund 130 integrierte binationale und trinationale Studiengänge mit jährlich ca. 5.000 Studierenden anbieten. Ziel der DFH ist die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich in den Bereichen Hochschule, Forschung und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Das Deutsch-Französische Forum ist eine Veranstaltung der Deutsch-Französischen Hochschule und verfolgt das Ziel, europäische Unternehmen, Hochschulen und die bedeutendsten Institutionen aus Forschung und Bildung sowie am Partnerland interessierte Studierende und Absolventen an einem Ort zu versammeln. Das Deutsch-Französische Forum findet jedes Jahr im Herbst in Straßburg statt.