Richtfest zur Erweiterung der Naturwissenschaftlichen Fakultät

Zusätzliche Fläche von 1.100 Quadratmetern

05.12.2011

PRESSEMITTEILUNG DES MINISTERIUMS DER FINANZEN

Für das Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird derzeit das naturwissenschaftliche Fakultätsgebäude aufgestockt. Nach 11 Monaten Bauzeit wurde jetzt am Rohbau Richtfest gefeiert. "Wir werden eine zusätzliche Fläche von 1.100 Quadratmetern schaffen. 19 Büros, 2 Besprechungsräume, jeweils ein Videokonferenz- und ein Simulationsraum sowie 3 PC-Pools kommen hier unter", erläutert Finanzstaatssekretär Salvatore Barbaro, dessen Ministerium im Land auch für das Bauen die Zuständigkeit hat.

Der Wettbewerb unter den Hochschulen werde national und international immer intensiver, erklärt der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Georg Krausch, dies würde sich auch und gerade auf dem Feld der Datenverarbeitung widerspiegeln. "So nutzen beispielsweise viele wissenschaftliche Disziplinen inzwischen Hochleistungsrechner zur Modellierung komplexer Systeme. Die Weiterentwicklung von Simulationstechniken steht daher im Mittelpunkt unseres Forschungsschwerpunkts 'Rechnergestützte Forschungsmethoden in der Naturwissenschaft'", so Krausch. "Wir begrüßen diese Investition in die Infrastruktur des Zentrums für Datenverarbeitung sehr, da sie auch dazu beträgt, dass die Arbeitsgruppen, die auf leistungsstarke Computer angewiesen sind, ihre führende Stellung auf ihren Forschungsgebieten halten und weiter ausbauen können."

"Auch bei dieser Baumaßnahme hat das Land besonderen Wert auf eine hohe Energieeffizienz gelegt. Die Aufstockung wird nach den energetischen Richtlinien des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) errichtet. Die gesetzlichen Anforderungen der Energieeinsparverordnung 2009 an Neubauten werden unterschritten", so Staatssekretär Barbaro. Der Leiter der LBB-Niederlassung Mainz, Franz-Josef Müller-Neeb, freut sich, dass das barrierefreie Gebäude mit nachwachsenden Rohstoffen errichtet werde. "500 Kubikmeter Holz werden für Decke und Tisch, weitere 480 für die Außenwände der Holzkonstruktion verbaut. Darüber hinaus wird das Dach extensiv begrünt und kompensiert damit versiegelte Flächen."

Die Baukosten belaufen sich nach Angaben des Staatssekretärs auf 4,92 Millionen Euro einschließlich Baunebenkosten. Finanziert werden diese Kosten im Rahmen des Konjunkturpakets II mit Mitteln des Bundes und des Landes. "Für das Land bleibt die Modernisierung und der Ausbau seiner Hochschulliegenschaften eines der wichtigsten Ziele" so Barbaro.