Junge Geistes- und Sozialwissenschaftler gründen Netzwerk

Neue Vereinigung dient Austausch und Interessenvertretung in Mainz und am Standort Gemersheim

03.06.2015

Junge Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben zum gegenseitigen Austausch und der Vertretung ihrer Interessen ein gemeinsames Netzwerk gegründet. Die Vereinigung "Junior-Geistes- und Sozialwissenschaftler/innen der Universität Mainz" (JuGUM) versteht sich als Plattform für Promovierende, Habilitierende sowie Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. JuGUM wurde auf Initiative von Juniorprof. Dr. Oliver Čulo im November 2014 am Fachbereich 06: Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim gegründet und startete im April 2015 auch mit einer Gruppe auf dem Campus Mainz, wo zu den Geistes- auch die Sozialwissenschaftler dazugestoßen sind. Die beiden Gruppen werden auf dem Campus Mainz durch den Amerikanisten Dr. Tim Lanzendörfer und den Politikwissenschaftler Dr. Martin Leroch als Sprecher des Netzwerks vertreten.

Der Name JuGUM lehnt sich ans lateinische "iugum" an, was "Joch" oder "Gipfel" bedeuten kann und für die Ambivalenz des wissenschaftlichen Werdegangs steht. Das Netzwerk will sich nach den Worten seines Initiators Čulo aktiv einbringen. Ziel des Netzwerks sei es, in Zusammenarbeit mit den bestehenden Stellen das Weiterbildungsangebot für Nachwuchswissenschaftler weiterzuentwickeln, den Austausch zwischen den Nachwuchsgruppen über Nachwuchsstufen und Fächer hinweg zu stärken und die Interessen des Nachwuchses gegenüber den Einrichtungen der Universität zu vertreten.

"JuGUM ist ein vielfältiges Netzwerk, dessen Mitglieder sich verschiedenen Themen widmen und innerhalb des Netzwerks Strukturen vorfinden, die sie dabei unterstützen", erklärt der Germersheimer Sprachwissenschaftler Čulo zur Gründung der Gruppe. Mit einem Patenschaftsprogramm, das über ein reines Mentoring hinausgeht, will JuGUM die Vernetzung innerhalb wie auch außerhalb der Universität für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ausbauen. Paten von innerhalb der Universität sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich über die Förderung des eigenen Nachwuchses hinaus für den Nachwuchs engagieren. Paten von außerhalb der Universität sind Ansprechpersonen, die den Nachwuchs dabei unterstützen, auch außerhalb der Universität Perspektiven zu erkennen und zu finden. Eine derartige Vernetzung auch in Bereiche außerhalb des Wissenschaftsbetriebs, so die JuGUM-Sprecher, eröffne dem wissenschaftlichen Nachwuchs neue Möglichkeiten.