Seminarbibliothek des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften erhält Spende über 10.000 Euro

Gerhardt und Edith Aulenbacher unterstützen ihre alte Fakultät mit großzügiger Spende / Mittel für volkswirtschaftliche Fachliteratur bestimmt

05.04.2004

Mit einer großzügigen Spende unterstützen die Eheleute Gerhardt und Edith Aulenbacher ihre ehemalige Fakultät, den Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Die beiden Spender haben von 1950 bis 1953 beziehungsweise von 1951 bis 1954 in Mainz Volkswirtschaftslehre studiert und nehmen die 50. Wiederkehr ihrer Examina als Diplom-Volkswirte zum Anlass, zugunsten der Seminarbibliothek des Fachbereichs eine Spende in Höhe von 10.000 Euro zu überreichen. "Wir freuen uns über diese vorbildhafte Unterstützung", erklärte der Präsident der JGU, Prof. Dr. Jörg Michaelis, am Montag bei der Übergabe der Spende. Er wies darauf hin, dass ein solches bürgerschaftliches Engagement gerade in Zeiten geringerer öffentlicher Mittel für die Universität von großem Wert sei.

Gerhardt Aulenbacher war Mehrheitsgesellschafter und Vorstandsvorsitzender eines mittelständischen Unternehmens der Chemieindustrie in Mainz. Diese Firmengruppe hatte er mit zwei Kollegen in einem Management-Buy-out von Dr. Kalkhof-Rose, damaliger Ehrensenator der Universität Mainz, übernommen. Nach seinem Rückzug aus dem aktiven Berufsleben gründete er als Mehrheitsspender mit seiner Frau die Ernst-Kalkhof-Stiftung, die inzwischen in "Stiftung der Familie Aulenbacher" umbenannt wurde. Der Stiftungszweck ist unter anderem die Förderung der Wissenschaften.

In diesem Fall sollen die Mittel für die Anschaffung von volkswirtschaftlicher Literatur für die Seminarbibliothek der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften verwendet werden. Der Dekan des Fachbereichs, Prof. Dr. Karlhans Sauernheimer, dankte den Spendern und sagte, mit Hilfe der Zuwendung könne die drohende Abbestellung von wissenschaftlichen Zeitschriften verhindert werden, die ansonsten aufgrund der immens gestiegenen Kosten für Fachliteratur notwendig geworden wäre.