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  16.10.2003

Der Mainzer EMF-Wachhund: "Elektrosmog"-Phänomenen auf der Spur

Der "Mainzer EMF-Wachhund" (EMF steht für Elektromagnetische Felder) ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Der „Mainzer EMF-Wachhund“ hat es sich zur Aufgabe gesetzt, zusammen mit der Bevölkerung ein wachsames Auge auf gesundheitliche Störungen zu werfen, die mit elektrischen, magnetischen oder elektromagnetischen Feldern in Zusammenhang gebracht werden. Die Initiative wird von der Universität Mainz betreut, da sich hier Wissenschaftler und Ärzte verschiedener Disziplinen seit langem mit biologischen Wirkungen von elektromagnetischen Feldern beschäftigt haben und mit den einschlägigen Sorgen Betroffener vertraut sind.

Der Mainzer EMF-Wachhund ist eine Meldestelle, an die sich alle wenden können, die sich durch elektromagnetische Felder körperlich und/oder psychisch beeinträchtigt glauben. Jede Meldung wird genau registriert und wissenschaftlich analysiert.

Welche Ziele verfolgt der „Mainzer EMF-Wachhund“ ?

Die Initiative arbeitet in zwei Richtungen: Die gewonnenen Daten sollen Erkenntnisse zu dem Phänomen „Elektrosensibilität“ liefern und auch klären, ob eine ärztlich-wissenschaftliche Anlaufstelle für Personen notwendig ist, die nach eigenen Angaben unter elektrischen oder elektromagnetischen Feldern leiden.

Die gewonnenen Daten sollen in anonymisierter Form wissenschaftlich aufbereitet und den Entscheidungsträgern in Ministerien, Kommunen, Verbänden, Industrie und der Ärzteschaft zur Verfügung gestellt werden, damit die Ergebnisse in relevante Entscheidungsprozesse einfließen können.

In der ersten Phase des Projektes wird der Bevölkerung drei Monate lang die Möglichkeit gegeben, dem „Mainzer EMF-Wachhund“ Beschwerden und Beeinträchtigungen durch elektromagnetische Felder per standardisiertem Fragebogen weiterzuleiten. Der Fragebogen ist ab sofort auf der Homepage des "Mainzer EMF-Wachhundes" zu finden. Zahlreiche Medien beteiligen sich an der Aktion. Bisher ist der Wachhund-Fragebogen auch über die Internet-Seiten von SWR, Radio RPR, Rheinpfalz, Rhein-Zeitung, Trierischer Volksfreund und Allgemeiner Zeitung zu finden. Außerdem liegt der Fragebogen in gedruckter Form in der Geschäftsstelle der kassenärztlichen Vereinigung Rheinhessen in Mainz aus. Das Online-Formular kann auch per Download aus dem Internet geladen und per Post an die Universität Mainz geschickt werden.

Eine Zwischenauswertung nach den ersten sechs Wochen soll zeigen, ob die Betroffenen diese Form der Befragung annehmen.



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Johannes Gutenberg Universität Mainz, Institut für Med. Biometrie, Epdemiologie und Informatik
Priv. Doz. Dr. Schüz, 55101 Mainz Telefon: +49 6131 17-3113
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